Für Erst- und Rückversicherer

Informationen für die Steuerung Ihres Versicherungs­geschäfts verbinden.

T-NEX unterstützt Versicherer bei der Aufbereitung von Berichten und der Bearbeitung regulatorischer Anforderungen. Risikomanagement, Compliance und Aktuariat erhalten Informationen im passenden fachlichen Zusammenhang. Sparte und konkreter Prozess bestimmen den Zuschnitt der Anwendung.

Versicherer
  1. 01Den versicherungsspezifischen Rahmen verwenden
  2. 02Informationsbedarf nach Fachfunktion unterscheiden
  3. 03ORSA-Zuarbeit und Berechnung auseinanderhalten

Auf Ihre Abläufe abgestimmt

Im Arbeitsalltag

Den versicherungsspezifischen Rahmen verwenden

Diese Seite richtet sich vor allem an Erst- und Rückversicherer unter Solvency II. Für kleine Versicherungsunternehmen und Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung ist der eigene Anwendungsrahmen gesondert zu bestimmen.

Für diese Zielgruppe bilden VAG und Solvency II den fachlichen Ausgangspunkt. § 26 VAG betrifft das Risikomanagement, § 29 das interne Kontrollsystem mit Compliance und § 30 die unabhängige Interne Revision. Bankbezogene Rollen- und Prozessvorgaben werden daraus nicht automatisch übernommen.

Für die Projektaufnahme betrachten wir zusätzlich den Zuschnitt der Gruppe: Welche Gesellschaft verantwortet die Daten, welche Stelle bereitet einen Bericht vor und wer gibt ihn für die jeweilige Einheit frei?

Überblick

Informationsbedarf nach Fachfunktion unterscheiden

Die folgende Zuordnung ist ein Vorschlag für die Anforderungsaufnahme. Sie beschreibt mögliche Ergebnisse der Zusammenarbeit mit den Funktionen und keine vollständige Abbildung ihrer gesetzlichen Aufgaben.

FunktionFrage für das VorhabenNützliches Arbeitsergebnis
RisikomanagementWelche Risiken, Annahmen und Maßnahmen sind für die Entscheidung relevant?Abgestimmte Auswertung mit nachvollziehbaren Daten und Erläuterungen
ComplianceWelche geänderte Vorgabe betrifft welche interne Regelung?Anforderung mit Quellbezug, Bewertung und zuständiger Stelle
Interne RevisionWelcher tatsächliche Stand und welche Entscheidung sind zu prüfen?Zugängliche Nachweise zum festgelegten Prüfungsumfang
Versicherungsmathematik und AktuariatWelche Daten und Annahmen wurden für die fachliche Berechnung verwendet?Benannte Eingangsstände und nachvollziehbare Übergaben
Überblick

ORSA-Zuarbeit und Berechnung auseinanderhalten

§ 27 VAG verankert die eigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung im Risikomanagement. Ein Softwarevorhaben kann einen abgegrenzten Teil ihrer Informationsaufbereitung betreffen, beispielsweise die Zusammenführung freigegebener Kennzahlen und Erläuterungen.

Dynamic AI Reporting wird dafür an die festgelegten Daten und Berichtsfragen angepasst. Versicherungstechnische Berechnungen, Solvabilitätskapitalanforderungen und die ORSA-Methodik bleiben eigenständige Fachverfahren. Der AI Risk Manager demonstriert qualitative Szenarien und ist kein zugesagtes Solvency-II-Rechenwerk.

Überblick

Regelwerksänderungen bis zur internen Maßnahme verfolgen

Ein geeigneter Compliance-Fall beginnt mit einer geänderten externen Anforderung und einer internen Richtlinie. Das Team bestimmt die betroffene Gesellschaft und bewertet, ob die Umsetzung angepasst werden muss. T-NEX Compliance verbindet dafür Quellen, Anforderungen, Bewertungen und Maßnahmen.

Die Vorführung zeigt diesen allgemeinen Arbeitsablauf. Versicherungsbezogene Regelwerke, Anwendbarkeiten und Zuständigkeiten werden fachlich eingerichtet. Eine fertige Fachkonfiguration für jede Sparte oder eine belegte Versichererinstallation wird aus der Demo nicht abgeleitet.

Überblick

IKT und Datenzugriffe in die Einführung einbeziehen

DORA umfasst auch Versicherungsunternehmen, soweit sie in den Anwendungsbereich fallen. Für eine neue Anwendung betrachten wir daher neben der Fachaufgabe den Betrieb, angebundene Dienstleister und die Datenverarbeitung. Die konkrete Einordnung erfolgt für die betreffende Einheit.

Als Prüffall eignet sich ein Bericht mit freigegebenen oder synthetischen Daten einer einzelnen Sparte. Wir vereinbaren Ergebnis, Datenherkunft, Rollen und technische Abnahme. Bevor weitere Einheiten hinzukommen, werden Datenabgrenzung, Zugriffe und Betriebsverantwortung geklärt.

FAQ

Häufige Fragen zum Thema

Ist die Banking Platform auch für Versicherer relevant?

Ihre gemeinsamen Dienste für Daten, Rollen und Berichte können einen Ausgangspunkt bilden. Die fachliche Eignung wird an einem Versicherungsprozess geprüft; aus dem Produktnamen folgt keine vollständige versicherungsspezifische Abdeckung.

Ersetzt T-NEX unsere ORSA- oder Solvency-II-Berechnung?

Diese Seite bietet Informationsaufbereitung und allgemeine Fachworkflows. ORSA-Methodik, versicherungstechnische Bewertung und Kapitalberechnungen werden nicht als fertiges T-NEX-Rechenwerk zugesagt.

Gilt diese Einordnung auch für Pensionskassen und kleine Versicherer?

Für diese Einrichtungen sind Anwendungsbereich und besondere Vorgaben gesondert zu bestimmen. Die hier verwendete Solvency-II-Perspektive darf nicht unverändert übertragen werden.

Gibt es einen nachgewiesenen produktiven Einsatz bei einem Versicherer?

Die öffentliche Nachweisübersicht beschreibt Funktions- und Handbuchstände sowie einen Institutsbeleg für Controlling. Daraus wird hier keine produktive Versichererreferenz abgeleitet. Die Eignung für Ihr Unternehmen wird eigenständig geprüft.

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