T-NEX Anbieterregister

Was kostet Reporting-Software in Einführung und Betrieb?

Die Einkaufsleitung vergleicht zwei Angebote. Beim einen sind die Datenanbindung und die erste Schulung eingerechnet, beim anderen übernimmt die interne IT diese Aufgaben. Mit dem Kostenrechner können Einkauf und Controlling beide Angebote über denselben Zeitraum vergleichen.

Herausgeber: T-NEX GmbHRecherche: Quellen und Auswahlkriterien offengelegt
Gesamtkostenmodell: einmalige Einrichtung und interne Arbeit plus laufende Lizenzen, Betrieb und Betreuung über drei Jahre.
Schematische Darstellung zur Auswahl und Einführung

Welche Kosten gehören zu einer Reporting-Lösung?

Die Gesamtkosten einer Reporting-Lösung setzen sich aus einmaliger Einführung und laufender Nutzung zusammen. Dazu kommt die Arbeit im eigenen Unternehmen. Welcher Anteil überwiegt, hängt von der vorhandenen Datenbasis, dem gewählten Produkt und dem benötigten Umfang ab.

Eine kleine Auswertung auf einer bereits gepflegten Quelle kann einen anderen Einführungsaufwand haben als ein Bericht, der mehrere Systeme und uneinheitliche Kennzahlen verbindet. Eine Angabe pro Nutzer und Monat beantwortet deshalb noch nicht, was Ihr konkretes Vorhaben kostet.

Kostenblöcke für einen vergleichbaren Reporting-Umfang
KostenblockWas darin enthalten sein kannFrage an den Anbieter
Fachliche VorbereitungBerichtszweck, Kennzahlen, Regeln und AbnahmekriterienWelche Ergebnisse werden dokumentiert und wer arbeitet daran mit?
DatenanbindungZugang, Übernahme, Zuordnung, Aktualisierung und FehlerbehandlungWelche Quelle und welcher Datenumfang sind ausdrücklich enthalten?
UmsetzungDatenmodell, Berichte, Ansichten und BerechtigungenWelche Änderungen sind im vereinbarten Umfang vorgesehen?
Lizenzen und NutzungNutzer, Kapazität, Module oder verbrauchsabhängige LeistungenWelche Rollen und Nutzungsmengen deckt der Preis ab?
Betrieb und PflegeÜberwachung, Updates, Support und AnpassungenWelche Leistungen werden regelmäßig erbracht und was wird zusätzlich berechnet?
Interne ArbeitFachliche Abstimmung, Prüfung, Schulung und BetreuungWelche Zeit muss das eigene Team einplanen?

Eigenes Kostenmodell

Was ergibt sich über drei Jahre?

Tragen Sie Ihre Angebotswerte ein. Die vorausgefüllten Zahlen sind frei gewählte Rechenannahmen, keine Marktpreise und kein T-NEX-Angebot. Alle Beträge werden netto gerechnet. Die Rechnung enthält keine Preissteigerung oder Abzinsung.

Einmalig einschließlich interner Arbeit17.200 €
Laufend pro Jahr6.600 €
Gesamtkosten über drei Jahre37.000 €

12.000 € + 80 × 65 € + 36 × (300 € + 250 €) = 37.000 €.

Weitere Kosten wie zusätzliche Datenquellen, Schulungen, Migration, Nutzungsentgelte und Vertragsänderungen müssen in Ihre Eingaben einfließen. Interne Zeit ist ein kalkulatorischer Aufwand. Die Summe ist kein Zahlungsplan.

Erst den Leistungsumfang festlegen, dann Preise vergleichen

Erstellen Sie eine kurze Beschreibung des ersten Einsatzes und geben Sie diese allen Anbietern. Nennen Sie den gewünschten Bericht, die Datenquellen, den Nutzerkreis, den Aktualisierungsrhythmus und die Ausgabe. Ergänzen Sie ein bekanntes Vergleichsergebnis oder einen repräsentativen Testfall.

Für einen ersten Kostenstellenbericht könnte der Umfang beispielsweise lauten: eine vereinbarte Datenquelle, eine Plan-Ist-Auswertung, getrennte Lese- und Bearbeitungsrollen, ein dokumentierter Aktualisierungsweg und eine Abnahme anhand eines abgeschlossenen Monats. Das ist eine Beschreibung für die Angebotseinholung, kein festes T-NEX-Paket.

Bitten Sie um getrennte Positionen für enthaltene Leistungen, optionale Erweiterungen und laufende Kosten. Wenn der eine Anbieter die Datenaufbereitung einrechnet und der andere sie beim Kunden voraussetzt, sind die Endbeträge ohne diese Erläuterung nicht vergleichbar.

Beschreiben Sie außerdem, was nach der Einführung übernommen werden soll: Konfiguration, fachliche Definitionen, Betriebsdokumentation, Schulung oder Entwicklungsartefakte. Welche Nutzungsrechte und Übergabeleistungen dazugehören, sollte im konkreten Angebot nachvollziehbar festgelegt sein.

Welche Fragen bei Lizenz- und Nutzungspreisen wichtig sind

Prüfen Sie, wie ein Produkt Nutzung abrechnet. Möglich sind beispielsweise unterschiedliche Rollen, gebuchte Kapazitäten, einzelne Module oder ein mengenabhängiger Verbrauch. Welche Kombination für Sie gilt, muss aus dem aktuellen Angebot hervorgehen.

Ein konkretes Beispiel liefert die Lizenzdokumentation von Microsoft Power BI. Sie unterscheidet Nutzerlizenzen und Kapazitäten; die Möglichkeiten zum Erstellen und Teilen hängen von der jeweiligen Kombination ab. Für einen Preisvergleich sollte deshalb auch der Empfängerkreis beschrieben sein.

  • Wie viele Personen erstellen Berichte und wie viele lesen sie?
  • Sind gelegentliche Nutzer und externe Empfänger vorgesehen?
  • Welche Funktionen benötigen zusätzliche Module oder andere Tarife?
  • Welche Mengen oder Kapazitäten sind enthalten?
  • Wie werden Mehrverbrauch und zusätzliche Umgebungen berechnet?
  • Welche Laufzeit, Abrechnung und Preisänderungsregel ist angeboten?

Öffentliche Listenpreise werden im Register nur mit einer passenden Quelle eingeordnet. Ein nicht veröffentlichter Preis ist keine Grundlage für eine Schätzung als vermeintlichen Marktpreis. Holen Sie für den beschriebenen Umfang ein konkretes Angebot ein.

Ein Rechenbeispiel mit ausdrücklich angenommenen Werten

Die folgenden Beträge sind frei gewählte Rechenannahmen. Sie sind keine Marktpreisermittlung, kein Angebot von T-NEX und keine Preiszusage eines aufgeführten Anbieters. Alle Beträge werden im Beispiel ohne Umsatzsteuer betrachtet. Der interne Stundensatz dient nur der Bewertung eingesetzter Arbeitszeit.

Angenommene Kosten für eine Reporting-Lösung
PositionAnnahmeErgebnis
Externe Einrichtung12.000 € einmalig12.000 €
Interne Einführung80 Stunden zu 65 €5.200 €
Einführung gesamtExterne Einrichtung und interne Zeit17.200 €
Lizenzen300 € pro Monat3.600 € pro Jahr
Betrieb und Betreuung250 € pro Monat3.000 € pro Jahr
Laufende Gesamtkosten550 € pro Monat6.600 € pro Jahr
Gesamt im ersten JahrEinführung und zwölf Monate Nutzung23.800 €
Gesamt über drei JahreEinführung und 36 Monate Nutzung37.000 €

Das Beispiel rechnet mit konstanten laufenden Kosten und enthält keine späteren Erweiterungsprojekte. Die allgemeine Formel lautet: externe Einrichtung plus bewertete interne Einführungszeit plus Betrachtungsmonate mal monatliche Lizenz- und Betreuungskosten.

Der Posten Betrieb und Betreuung muss für Ihr Vorhaben näher bestimmt werden. Prüfen Sie, welche interne Pflege oder externe Leistung darin enthalten ist, und ergänzen Sie fehlenden Aufwand. Derselbe Aufwand darf nicht gleichzeitig in mehreren Positionen gezählt werden.

Übertragen Sie Ihre eigenen Annahmen in den Kostenrechner. Prüfen Sie zusätzlich eine Variante mit höherem Pflegeaufwand oder einer weiteren Datenquelle. Das zeigt, welche Annahmen das Ergebnis besonders beeinflussen.

Welche zusätzlichen Aufwände KI-Funktionen verursachen können

Bei KI-Reporting sollten Sie klären, welche Leistungen bereits im Produktpreis enthalten sind und welche gesondert anfallen. Dazu können die Nutzung eines Modells, die Vorbereitung fachlicher Begriffe, die Einrichtung erlaubter Datenzugriffe und die Prüfung erzeugter Ergebnisse gehören.

Ein Preis je Anfrage ist nur aussagekräftig, wenn die typische Anfrage beschrieben ist. Die Auswertung eines vorbereiteten Datenmodells kann einen anderen Umfang haben als die Verarbeitung umfangreicher Inhalte. Berücksichtigen Sie auch Wiederholungen, Tests und die Änderung von Modell- oder Produktversionen.

Planen Sie fachliche Qualitätsprüfungen als Tätigkeit ein. Für einen bekannten Bericht können Kontrollsummen und gezielte Fehlerfälle verwendet werden. Wenn zusätzliche Aufgaben hinzukommen, muss der Prüfbestand erweitert werden. Die dafür benötigte Zeit sollte weder im Angebot noch in der internen Planung verschwinden.

Die Seite KI-Reporting beurteilen trennt Sprachabfrage, Dashboard-Erstellung, Kommentar und Prognose. Diese Trennung hilft auch bei den Kosten: Sie zeigt, welche Leistung Sie tatsächlich bestellen und prüfen möchten.

Wie Sie Zeitgewinn und wirtschaftlichen Nutzen ehrlich bewerten

Messen Sie die heutige Bearbeitungszeit über einen typischen Berichtszyklus. Erfassen Sie Datenübernahme, Korrekturen, Darstellung und fachliche Prüfung getrennt. Vergleichen Sie später denselben Umfang mit dem neuen Verfahren. Zusätzliche Berichte oder veränderte Prüfpflichten sollten dabei sichtbar bleiben.

Frei gewordene Zeit ist zunächst Kapazität. Wenn Beschäftigte diese Zeit für andere Aufgaben verwenden, entsteht ein Nutzen, aber nicht automatisch eine entsprechende Verringerung der Personalausgaben. Unterscheiden Sie deshalb eine bewertete Zeitentlastung von tatsächlich vermiedenen Ausgaben.

Ein einfacher Vergleich kann die jährlich bewertete Entlastung den zusätzlichen laufenden Kosten gegenüberstellen. Eine rechnerische Amortisationszeit ist nur sinnvoll, wenn nach diesen laufenden Kosten ein positiver jährlicher Nutzen verbleibt. Ist der Wert null oder negativ, sollte das Modell keine scheinbar genaue Amortisationsdauer ausgeben.

Andere Vorteile können schneller verfügbare Zahlen oder weniger unklare Berichtstände sein. Wenn diese noch nicht gemessen sind, beschreiben Sie sie als erwarteten Nutzen und legen Sie ein späteres Prüfkriterium fest. Pauschale Einsparungsprozente ersetzen diese Betrachtung nicht.

So prüfen Sie zwei Angebote nebeneinander

Vergleichen Sie die Angebote zeilenweise mit Ihrer Aufgabenbeschreibung. Markieren Sie, welche Position enthalten, optional, offen oder vom eigenen Team zu leisten ist. Ein niedrigerer Betrag kann aus einem kleineren Umfang entstehen; ein höherer Betrag kann Leistungen enthalten, die Sie gar nicht benötigen.

Fragen für den Angebotsvergleich
PrüfpunktWas im Angebot erkennbar sein sollte
Fachlicher UmfangKonkrete Berichte, Kennzahlen, Filter und Datenquellen.
AbnahmeBekannte Vergleichswerte, Fehlerfälle und Verantwortliche.
ÄnderungenVorgehen und Kosten bei neuen Feldern, Berichten oder Quellen.
BetriebZuständigkeit für Zugänge, Aktualisierung, Fehler und Unterstützung.
ÜbergabeDokumentation, Schulung und vereinbarte Nutzungsrechte.
GesamtkostenEinmalige und laufende Kosten für denselben Zeitraum und Nutzerkreis.

Bitten Sie um die Erläuterung einer typischen Erweiterung, etwa einer zusätzlichen Kostenart oder einer zweiten Quelle. Dadurch wird greifbar, wie das Produkt nach dem ersten Projekt weiterentwickelt werden kann.

Wie ein erster Reporting-Fall mit T-NEX abgegrenzt wird

Für ein Gespräch mit T-NEX bringen Sie einen vorhandenen Bericht, eine Beschreibung der Datenquelle und die wichtigsten Änderungswünsche mit. Daraus lassen sich Umfang und Prüfkriterien für einen ersten Einsatz bestimmen.

Die T-NEX-Produktseite zu Dynamic AI Reporting beschreibt den Einstieg über einen Bericht und eine vereinbarte Quelle. Ein konkreter Preis hängt vom abgestimmten Leistungsumfang ab. Die Annahmen im Rechner sind davon unabhängig.

Wenn der Umfang noch offen ist, ist eine gemeinsame Klärung hilfreicher als ein scheinbar genauer Gesamtpreis. Danach können Sie Einführung und Betrieb anhand derselben Aufgabe mit anderen Angeboten vergleichen. Das Reporting-Register unterstützt die Auswahl geeigneter Kandidaten.

Häufige Fragen

Was kostet Reporting-Software pro Monat?

Das hängt von Produkt, Rollen, Modulen, Kapazität und Leistungsumfang ab. Ein monatlicher Lizenzpreis sollte zusammen mit Einführung, Betrieb und interner Pflege betrachtet werden. Das Rechenbeispiel auf dieser Seite verwendet ausdrücklich angenommene Werte.

Sind die Beträge im Rechner Preise von T-NEX?

Nein. Die voreingestellten Werte dienen ausschließlich dazu, die Berechnung verständlich zu machen. Für ein T-NEX-Angebot wird der konkrete Bericht, die Datenquelle und der Leistungsumfang gemeinsam festgelegt.

Sollte interne Arbeitszeit in die Kostenrechnung einfließen?

Ja, wenn Sie den gesamten Ressourceneinsatz beurteilen möchten. Weisen Sie sie getrennt aus, damit bewertete interne Zeit nicht mit einer tatsächlich zusätzlich zu zahlenden Rechnung verwechselt wird.

Ist eine kostenlose Software automatisch die günstigste Lösung?

Eine kostenfreie Lizenz kann die Lizenzkosten reduzieren. Einrichtung, Datenaufbereitung, Betreuung und Betrieb können trotzdem Aufwand verursachen. Vergleichen Sie deshalb dieselbe Aufgabe über denselben Zeitraum.

Wie lässt sich ein Angebot mit Preis auf Anfrage vergleichen?

Geben Sie eine klare Aufgabenbeschreibung vor und verlangen Sie eine Aufteilung nach Einführung, laufenden Leistungen und optionalen Erweiterungen. Erst mit diesem gemeinsamen Umfang werden Angebote aussagekräftig vergleichbar.

Herausgeberin dieses Ratgebers ist die T-NEX GmbH, die auch eine eigene Reporting-Lösung anbietet. Methodik und Eigeninteresse