Schutzausrüstung
Sichtbare Merkmale wie Helm oder Warnweste erkennen und Hinweise für die weitere Prüfung bereitstellen.
Von der Erkennungsaufgabe zur geprüften Meldung: Ereignisse werden ihrer Quelle zugeordnet, bewertet und zur Bearbeitung weitergegeben.
Bildquelle, Auswertungsbereich und gesuchtes Ereignis werden konkret festgelegt. Hier wird die Belegung einer vereinbarten Zone erfasst.
Ein klarer Erkennungsauftrag für den Pilot.
| Einstellung | Auswahl |
|---|---|
| Bildquelle | Kamera A · Testumgebung |
| Auswertungsbereich | Zone 1 |
| Ereignis | Zone belegt |
| Weiterbearbeitung | Menschliche Ereignisprüfung |
Die Übersicht ordnet erkannte Ereignisse ihrer Quelle und Zone zu. Falschmeldungen und unklare Fälle gehören zur Prüfung der Erkennungsqualität.
Erkennungen werden im betrieblichen Kontext geprüft.
| Zeit | Quelle / Zone | Meldung | Prüfung |
|---|---|---|---|
| 10:14 | Kamera A / 1 | Belegung | Bestätigt |
| 10:18 | Kamera A / 1 | Belegung | Unklar · prüfen |
| 10:22 | Kamera A / 1 | Belegung | Falschmeldung |
Für relevante Ereignisse wird eine zuständige Rolle und der nächste Schritt vereinbart. Eine automatische Maschinenreaktion wäre ein gesondert auszulegender Umfang.
Zwischen Erkennung und Reaktion liegt ein definierter Ablauf.
Quelle und Zone zugeordnet
Zuständige Rolle bewertet den Fall
Entscheidung im vereinbarten Ablauf festhalten
KI-Kameraanalyse wertet Kamerabilder automatisch aus, um darin bestimmte Dinge zu erkennen: ob und wo eine Person ist, ob Schutzausrüstung getragen wird, ob ein Objekt vorhanden oder ein Bereich betreten ist. Technisch sind das Aufgaben der Computer Vision: Klassifikation (was ist im Bild), Objekterkennung (was und wo, als Rahmen), Segmentierung (pixelgenaue Fläche) und Tracking (dasselbe Objekt über Bilder hinweg, mit Track-ID, nicht mit einer Identität). Entscheidend: Das System erkennt Merkmale und Zustände, nicht die Identität einzelner Menschen.
Präsenz, Objekt, PSA, Zone: erkannt, nicht identifiziert.
Präsenz ≠ IdentitätSie erkennen Ihren Fall hier wieder, von der Arbeitssicherheit in der Produktion bis zur Regalüberwachung im Handel. Für jeden Fall wählen wir die passende Erkennungsaufgabe und das passende Modell.
Sichtbare Merkmale wie Helm oder Warnweste erkennen und Hinweise für die weitere Prüfung bereitstellen.
Das Betreten festgelegter Bildbereiche erkennen. Sicherheitsfunktionen und Maschinenreaktionen benötigen eine gesonderte Auslegung und Validierung.
Objekte oder Personen zählen und die Belegung auswerten. Datenminimierung wird für den konkreten Einsatz geplant.
Visuelle Auffälligkeiten für die menschliche Prüfung markieren; eine Erkennung ist kein Beweis für Fehlverhalten.
Leere Plätze und definierte Abweichungen für die betriebliche Bearbeitung sichtbar machen.
Fehlende Teile, sichtbare Defekte oder Abweichungen an Produkten prüfen.
Weitere Einsatzfelder auf Anfrage: Logistik/Lager (Ladungsschäden, Stapler-Fußgänger-Nähe), Baustellensicherheit, Perimeter-/Zutrittsüberwachung, Landwirtschaft (Zählung, Zustandskontrolle). ⚠︎ Sensible Umgebungen (z. B. Gesundheitswesen) und alles mit Personenbezug prüfen wir gesondert.
Vortrainierte Detektoren, angepasste Modelle und Vision-Sprachmodelle unterstützen unterschiedliche Aufgaben. Auswahl und Kombination richten sich nach Bilddaten, benötigter Genauigkeit und zulässiger Reaktionszeit.
| Ansatz | Am besten für | Bilddaten-Bedarf | Latenz / Betrieb |
|---|---|---|---|
| Vortrainierter Detektor | gängige Objektklassen und Ausgangsbasis für den Pilot | Beispieldaten zur Prüfung | abhängig von Modell und Hardware |
| Angepasstes Modell | eigene Objekte und standortspezifische Merkmale | geeignete, gelabelte Trainings- und Prüfdaten | am vorgesehenen System messen |
| Vision-Sprachmodell | szenenbezogene Fragen und ergänzende Interpretation | repräsentative Prüfbeispiele | Kosten und Antwortzeit gesondert bewerten |
Der Pilot bewertet repräsentative Situationen einschließlich schwieriger Lichtverhältnisse und Fehlalarme. Daraus werden der erreichbare Umfang und die nötige menschliche Prüfung abgeleitet.
Kamera, Optik, Licht, Montage und Rechenleistung werden zusammen spezifiziert. Bestehende Kameras und Videomanagement-Systeme werden auf die benötigten Schnittstellen und die Eignung für den Anwendungsfall geprüft.
Sichtfeld, Entfernung, Wetter und mechanischen Schutz berücksichtigen.
Temperatur, Staub, Vibration und Stromversorgung prüfen.
Beleuchtung, Infrarot oder Wärmebild passend zur Erkennungsaufgabe auswählen.
Auflösung, Bildrate und Rechenbedarf gemeinsam planen.
Lokale Geräte oder zentrale Rechenleistung anhand der Anforderungen auswählen.
Die Verbindung mit vorhandenen Kameras und Videomanagement-Systemen im konkreten Aufbau prüfen.
Die Auswertung kann vor Ort, hybrid oder in einer vereinbarten Cloud-Umgebung eingerichtet werden. Maßgeblich sind Datenfluss, Zugriffsbedarf, Reaktionszeit und Betriebskosten. Lokaler Betrieb allein macht eine Verarbeitung nicht automatisch datenschutzkonform.
| Kriterium | On-Premise / Edge | Cloud |
|---|---|---|
| Datenfluss | lokale Verarbeitung nach Architektur | Übertragung an vereinbarte Dienste |
| Reaktionszeit | vor Ort messen | Netz und Dienstlaufzeit einplanen |
| Betriebskosten | Hardware, Wartung, Energie und Betreuung | Nutzung, Übertragung und Betreuung |
| Modellwahl | durch lokale Ressourcen begrenzt | durch Dienstangebot und Bedingungen bestimmt |
| Datenschutz | Rechtsgrundlage und Schutzmaßnahmen prüfen | zusätzlich Anbieter und Datenübertragung prüfen |
Auch eine Erkennung ohne Identifizierung kann personenbezogene Daten verarbeiten. Zweck, Rechtsgrundlage, Bildausschnitt, Speicherung und Zugriffe werden für den Einsatz festgelegt. Die Einordnung nach dem AI Act hängt außerdem vom vorgesehenen Zweck ab; „nicht biometrisch“ bedeutet keine pauschale Ausnahme.
| Kategorie | Was gemeint ist | Einordnung |
|---|---|---|
| Erkennungsziel | Objekte, Zustände oder Belegung | Umfang und Fehlertoleranz im Pilot definieren |
| Personen im Bild | Identifizierbarkeit und mögliche Auswirkungen | Datenschutz und Datenminimierung prüfen |
| Arbeitsplatz | Erfassung von Beschäftigten | Mitbestimmung und Beschäftigtendatenschutz berücksichtigen |
| Sicherheitsfunktion | Reaktion einer Maschine oder Schutzmaßnahme | Gesonderte Auslegung und Validierung erforderlich |
| Biometrie und sensible Auswertung | Identifizierung oder Ableitung persönlicher Merkmale | Nicht Teil des hier beschriebenen Standardumfangs |
Der Standardumfang konzentriert sich auf Objekte und Zustände. Biometrische Identifizierung, Emotionsüberwachung und verdeckte Dauerüberwachung gehören nicht zu diesem Angebot.
Die konkrete Zulässigkeit, eine gegebenenfalls erforderliche Folgenabschätzung und die Einordnung des vorgesehenen Zwecks werden vor dem Einsatz geprüft.
Vertrauen entsteht auch durch klare Grenzen. Wir verkaufen keine Kamera-KI, die rechtlich oder ethisch heikel ist, und sagen, wo Technik oder Recht die Grenze setzen.
Die Ableitung von Emotionen der Beschäftigten gehört nicht zu diesem Angebot.
Zwecke, Erfassungsbereiche und Zugriffe werden vorab festgelegt.
Der beschriebene Umfang erkennt Objekte und Zustände.
Erkennungsqualität und Fehlalarme werden anhand repräsentativer Beispielsituationen bewertet.
Anbieterneutraler Prüfraster: worauf es bei einem seriösen Kamera-KI-Partner ankommt, egal für wen Sie sich entscheiden.
Erzählen Sie uns, was erkannt werden soll und wo. Wir schneiden einen Piloten zu, wählen Modell und Kamera passend, On-Premise oder Cloud, nicht-biometrisch by default.
Geschäftsführung: Andreas Unruh und Christoph Gembruch.
Herausgegeben von der T-NEX GmbH.
T-NEX entwickelt Fachanwendungen und ergänzt bestehende Systeme. Vom klickbaren Entwurf über Datenanbindungen bis zur vereinbarten Übergabe und Betreuung.
Service entdeckenEinen KI-Anwendungsfall mit T-NEX prüfen: begrenzter Umfang, geeignete Daten und vorher vereinbarte Kriterien für Ausbau oder Abbruch.
Service entdeckenSoftwareprojekte von T-NEX: Entdecken Sie Fertigungssteuerung, mobile Auftragserfassung, Projektplanung und weitere Anwendungen für den Arbeitsalltag.
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