# T-NEX PPM: Projektportfolio- und Ressourcenmanagement

Version des Steckbriefs: 1.1 · 12. September 2026  
Dokumentierter Funktionsstand: 30. August 2026 · Frontend 0.8.5 / Server 15.23.0

T-NEX PPM verbindet die Übersicht über mehrere Vorhaben mit der Planung einzelner Projekte und der Ressourcensteuerung in der Linie. Die Software richtet sich an Unternehmen und Institute, die Projekte mit gemeinsamen Kapazitäten, abgestimmten Prioritäten und nachvollziehbaren Planungsständen steuern wollen.

Der fachliche Kern ist die Unterscheidung zwischen **angefragtem Bedarf, freigegebenem Kontingent und namentlicher Zusage**. Dadurch wird sichtbar, ob eine Planung bereits personell abgesichert ist oder noch eine Entscheidung der Linie benötigt.

## Dokumentierter Funktionsumfang

| Bereich | Was die Anwendung unterstützt |
|---|---|
| Portfolio | Vorhabenübersicht, Priorisierung und gemeinsame Sicht auf Kosten, Termine und Ressourcen |
| Projektplanung | Projektstrukturplan, Gantt, Abhängigkeiten, Meilensteine und Basispläne |
| Ressourcen | Bedarf nach Organisationseinheit, Kompetenz und Zeitraum; Anfrage, Kontingentfreigabe und namentliche Zusage |
| Kosten | Sachkostenplanung sowie aus der Ressourcenplanung abgeleitete Personalkosten |
| Zusammenarbeit | Aufgaben, RACI-Zuordnung, Zeiterfassung und rollenbezogene Arbeitsbereiche |
| Projektsteuerung | Vergleich von Plan, Zusicherung und Ist; Statusberichte, Risiken, Maßnahmen und Änderungsanträge |
| KI-Unterstützung | Entwurf oder Änderung eines Projektstrukturplans mit Vorschau und Auswahl einzelner Vorschläge |

Programmfunktionen sind im dokumentierten Stand vom 30. August 2026 standardmäßig deaktiviert und noch nicht vollständig ausgebaut. Ein nutzbarer Programmumfang muss vor der Beauftragung gesondert nachgewiesen und vereinbart werden.

## Eingaben und Ergebnisse

Für die Einführung werden Organisationsstruktur, Kompetenzen, Benutzerzuordnungen, Kapazitäten, Kostenkategorien und Sätze benötigt. Für ein Projekt kommen Ziele, Umfang, Arbeitspakete, Termine und Ressourcenbedarfe hinzu. Bestehende Linientätigkeiten gehören in die Kapazitätsbetrachtung, damit Projektplanung nicht mit der gesamten theoretischen Verfügbarkeit rechnet.

Als Ergebnis stehen abgestimmte Projektpläne, erkennbare Ressourcenlücken, nachvollziehbare Kostenvergleiche und Statusberichte zur Verfügung. Der Export eines Statusberichts friert den Berichtsstand ein und erzeugt die Momentaufnahme für die Meilenstein-Trendanalyse. Ein noch nicht exportierter Entwurf erzeugt diese Momentaufnahme nicht.

## Beispiel: eine Ressourcenanfrage

1. Die Projektleitung plant internen Bedarf je Arbeitspaket, Organisationseinheit, Kompetenz und Zeitraum.
2. Sie prüft die Empfänger in der Vorschau und sendet die Anfrage.
3. Die Linie prüft Kapazität und andere Verpflichtungen und gibt ein Kontingent frei oder lehnt begründet ab.
4. Mit der Zusage konkreter Personen wird die Kapazität tatsächlich gebunden.
5. Die Projektleitung vergleicht Plan, Zusicherung und später die gebuchten Ist-Zeiten.

Das ist ein schematischer Ablauf aus der Funktionsdokumentation, kein gemessenes Kundenergebnis. Externe Teammitglieder werden separat verplant und lösen keine interne Linienfreigabe aus.

## Rollen und fachliche Kontrolle

Dokumentiert sind Administrator, Portfolio-, Programm-, Projekt- und Bereichsmanager sowie Mitarbeiter und Externe. Welche Funktionen eine Person sieht, hängt von ihrem Berechtigungsprofil und von der Konfiguration des Projekts ab. Eine Programmrolle allein aktiviert keine Programmfunktionen. Rollen und tatsächliche Aufgaben sollten deshalb vor dem Einladen der Benutzer abgeglichen werden.

Der KI-Assistent für den Projektstrukturplan schlägt Änderungen vor. Die Projektleitung prüft die Vorschau, korrigiert einzelne Elemente und übernimmt nur die ausgewählten Vorschläge. Die Funktion benötigt ein eingerichtetes KI-Backend und kann abgeschaltet werden. Daraus folgt keine Zusage zu einem bestimmten Modellanbieter, Trainingsausschluss oder Speicherzeitraum.

## Datenübernahme und Anbindung

Die Dokumentation beschreibt den Import von Projekthandbuch-XML einschließlich einer gesonderten Stammdatendatei, MS-Project-XML für Terminpläne sowie ein eigenes Exportformat. Beim Projekthandbuch-Import werden Zielprojekt, zu ersetzende Bereiche und Konflikte vor dem Schreiben geprüft. In gewählten Bereichen können auch leere Quellwerte und Löschungen maßgeblich werden; ein Probelauf mit repräsentativen Daten gehört daher zur Einführung.

Weitere Schnittstellen werden anhand des konkreten Quellsystems und der benötigten Datenrichtung vereinbart. Ein Importformat allein bedeutet keine laufende Synchronisation mit jedem Projekt- oder ERP-System.

## Einführung, Betriebs- und Auftragsumfang

On-Premises ist im dokumentierten Stand das Standardbetriebsmodell. Zusätzlich beschreibt das Handbuch Funktionen für einen SaaS-Betrieb. Daraus ergibt sich noch keine Festlegung auf einen bestimmten Hostinganbieter oder Standort.

| Im Angebot festzulegen | Konkrete Klärung |
|---|---|
| Fachlicher Umfang | Zielgruppen, Projektklassen, Rollen, aktivierte Funktionen und erforderliche Anpassungen |
| Datenübernahme | Formate, Bestandsumfang, Konfliktregeln, Probelauf und Abnahme |
| Installation | Einzel- oder Mehrmandantenbetrieb, Systemumgebung und Zugriffsmodell |
| KI | Gewünschte Funktionen, Anbieter, Datenfluss und Möglichkeit zum Abschalten |
| Betrieb | Zuständigkeit für Updates, Sicherungen, Wiederherstellung und Überwachung |
| Service und Vertrag | Lizenzumfang, Einführung, Schulung, Supportzeiten, Reaktionsvereinbarungen und Übergabe |

Als Abnahmekern eignet sich ein vollständiger Durchlauf vom Projektplan über die Ressourcenanfrage bis zum Statusbericht mit fachlich geprüften Beispieldaten.

## Nachweis und Abgrenzung

Grundlage dieses Steckbriefs ist die fachliche PPM-Dokumentation vom 30. August 2026. Sie beschreibt Funktionen und Bedienabläufe. Sie ist keine unabhängige Zertifizierung und belegt keine allgemeine Verfügbarkeitsquote, Preiszusage oder automatische Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Die genannte Softwareversion bezeichnet den dokumentierten Stand, nicht ein zugesichertes aktuelles Kundenrelease.

T-NEX PPM ist das Produktangebot für Projektportfolio-Management. Die auf den Produktseiten gezeigten Originalansichten stammen aus der separat geführten Projektreferenz A5Hub und erläutern dokumentierte Planungsabläufe. Der angebotene Funktionsumfang wird für Ihr Vorhaben gesondert festgelegt.

[PPM für Institute](https://t-nex.de/institute/produkte/ai-project-management/) · [PPM für Unternehmen](https://t-nex.de/unternehmen/produkte/projektportfolio-management/)  
Kontakt: [info@t-nex.de](mailto:info@t-nex.de)
